Gruppen für trauernde Jugendliche

Treffen: 25. Februar
24. März
28. April
02. Juni
30. Juni
25. August
29. September
27. Oktober
24. November
15. Dezember
B. Potthoff (li) Chr. Meiser (re)
Bericht über die ersten Treffen für trauernde Jugendliche
junge Menschen, deren Mutter, Vater, Geschwister oder Freund/Freundin gestorben ist
…und plötzlich ist alles ganz anders
Zusammen mit der Jugendfreizeiteinrichtung JFE Matthäus in Hellerhof und der Notfallseelsorge für Düsseldorf und den Kreis Mettmann haben wir am 19. November und 17. Dezember trauernde Jugendliche über Flyer und persönliche Ansprache gezielt in Langenfelder und Monheimer Schulen eingeladen.
In der freundlich gemütlichen Atmosphäre der Freizeiteinrichtung geben wir den Jugendlichen die Möglichkeit, mit gleich Betroffenen ins Gespräch zu kommen.
Um die Jugendlichen aus dem Rückzug zu holen, hat geholfen, sie selbst als „Trauerexperten“ sprechen zu lassen, ihnen Workshops anzubieten (Graffiti, Fotografie, die Empfehlung, ein Tagebuch zu führen) und das gemeinsame Kochen und anschließende Essen.
Eine Teilnehmerin hat das Treffen für ihre persönliche Gesangs-Generalprobe vor einem Auftritt am nächsten Tag auf einer Adventsfeier genutzt.
Bewegt hat uns alle die Adventsfeier genutzt. Bewegt hat uns alle die Aussage „ich singe das für meine beste Freundin, die im Januar verstorben ist. Zu beiden Treffen sind die Jugendlichen - bis auf eine Ausnahme – gern wiedergekommen. Geplant ist ein regelmäßiges Treffen (1mal im Monat samstags).Weitere Presseinformation und das Aufhängen von Plakaten in den weiterführenden Schulen.
Die ökumenische Hospizgruppe Düsseldorf Süd überlegt, in welcher Form sie sich mit einbringen kann, es soll bei diesem Projekt auch deutlich werden, dass überregional Zusammenarbeit gelingen kann. Natürlich besteht unser Wunsch darin, es möge sich herumsprechen und die kleine Pflanze „Trauernde Jugendliche“ zum Wachsen bringen, damit die Worte von Erich Fried die jungen Menschen ihre Lebendigkeit spüren zu lassen, Wirklichkeit werden:
Sein Unglück ausatmen können
tief ausatmen,
so dass man wieder einatmen kann.
Und vielleicht auch sein Unglück sagen können,
in Worten,
in wirklichen Worten…
und weinen können,
das wäre schon fast wieder Glück.
Barbara Potthoff
